| Emotionale Heilung |
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Unsere Gefühle sind ein sehr wichtiger Aspekt des menschlichen Daseins, auch wenn Sie oft und gerne beim Thema Spiritualität vernachlässigt werden.Dabei spielt die Transformation unsere Emotionalkörpers in der Entwicklung unserer Seele eine der entscheidensten Rollen. Manche Menschen fühlen sich auf ihrer Reise durchs Leben manchmal allein gelassen oder von der Liebe Gottes getrennt. Dies ist bei niemandem der Fall, auch wenn wir dies manchmal so empfinden. Vielmehr sorgen unsere inneren Blockaden, Defizite in der Wahrnehmung oder ungeschulte oder brachliegende Empfindungen oder Fähigkeiten dafür, dass wir die Dinge nicht so erkennen können, wie sie wirklich sind. Diesen Mangel versuchen wir dann oft durch etwas anderes zu ersetzen. Angst oder Unsicherheit kehren sich in Wut und Aggressionen um, wie es besonders die Jugend zeigt, aber auch in ein illusions- oder heilsuchendes Flüchten in Rausch-Giften oder die Mainstream- Esoterik.Das Ungleichgewicht in den eigenen Gefühlen wird meist als stilles Verlangen nach etwas wahrgenommen. Wird aber kompensiert durch andere, vermeintlich heil- und gewinnbringende äußere Einflüsse. Der erste Schritt hin zur emotionalen Heilung ist zunächst einmal die Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass etwas nicht so ist, wie es sein könnte, oder wir uns schlicht und ergreifend nicht wohl in unserer Haut fühlen. Der nächste -und vielleicht wichtigste Schritt- ist der Wunsch, diesen Zustand wirklich und tief greifend verändern zu wollen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sehr ungern alte Verhaltensmuster ablegt, scheitern leider bereits an diesem zweiten Schritt die meisten. Für viele ist es einfacher zu leiden, als die Herausforderung anzunehmen, Herr oder Frau über ihr eigenes Leben zu sein. Unsere Gewohnheiten und Prägungen, als Teilausdruck unserer Persönlichkeit, sind oft tief in unserem Fühlen oder Denken verwurzelt. Bedenkt man, dass sich manche dieser Gewohnheiten, Daskalos nannte sie Elementale, seit Jahrzehnten an unserer Energie nähren -ja wir sie sogar manchmal hegen, pflegen und kultivieren-, so mag es mitunter nicht leicht sein, gegen diesen "inneren Feind" anzugehen. Diese Programme sind -zu 99%- nichts Äußerliches wie Verstorbene oder gar Dämonen, sondern eigenständige Ausdrücke von uns selbst, die wir selbst geschaffen und kreiert haben. Wir versorg(t)en sie mit Nahrung. Erhalten diese Programme keine Nahrung, in Form von Aufmerksamkeit mehr, so setzen sie sich zur Wehr und tun alles, um wieder ins Bewusstsein zu kommen und mit Energie versorgt zu werden. Hat man erkannt, dass man selbst der Schmied seines Glückes ist und man selbst seine Gefühle kontrollieren kann, ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan. Hinterfragen wir an dieser Stelle einmal nicht, wieso uns etwas schmerzvolles Widerfahren ist oder versuchen die Schuld auf vermeintliche Täter abzuwälzen. Alles im Leben hat seinen Sinn und nichts passiert ohne Grund. Wenn wir in diesem Leben Opfer sind, so ist nicht auszuschließen, dass wir im letzten Leben Täten waren und wir nun die Konsequenzen unseres damaligen Handelns am eigenen Leib erfahren wollen. Dies zu verkraften und zu akzeptieren mag nicht immer einfach sein. Vergebung Vergebung ist einer der wichtigsten Schlüssel zur emotionalen Heilung. "Herr vergib uns unsere Schuld und vergib auch unseren Schuldigern" - wie oft plagen uns Gedanken, ob man in bestimmten Situationen nicht hätte anderes handeln sollen oder können oder macht andere für sein Schicksal und seine Qualen verantwortlich. Man fühlt sich schuldig für die eigenen (nicht erfolgten?) Taten, oder man schiebt prinzipiell die Verantwortung für das eigene Leben auf andere. Vergessen Sie das! Es ist absolut unwichtig, Energieverschwendung und bringt Sie keinen Schritt weiter. Sie bieten höchstens eine noch größere Angriffs- und Resonanzfläche für vermeintliche Attacken oder Mobbing. Denken Sie daran, Sie ziehen das an, was Sie aussenden. Lernen Sie, sich selbst für Ihre Taten zu vergeben. Es war in Ordnung, in einer bestimmten Situation in einer bestimmten Art zu reagieren. Sie haben das Beste gegeben, was Sie in diesem Moment zu geben hatten. Es war ein perfekter Moment und Sie haben das Beste aus der Situation gemacht. Suchen Sie auch nicht die Schuld bei anderen. Egal wer Ihnen was aus welcher Situation auch immer angetan hat. Vielleicht war er neidisch auf Sie, vielleicht zornig, vielleicht missgünstig. Haben Sie Mitgefühl mit dieser Person, denn auch sie hat noch nicht gelernt, ihre Emotionen zu heilen. Auch sie hat noch verletzte Gefühle, ist uneins mit sich selbst und mit der ganzen Welt. Vergeben und verzeihen Sie dieser Person einfach. Sie werden sehen, dass sich fast ein Stein von Ihrem Herzen löst, wenn Sie dies tun. Selbstannahme Sich selbst als das anzunehmen, was man ist, ist ein weiterer wichtiger Prozess. Man sollte aufhören, sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen und viel eher erkennen lernen, warum man selbst einzigartig ist. Hierbei geht es nicht darum, sich selbst selbstverliebt auf die Schenkel zu klopfen und zu bemerken, was für ein tolle(r)Frau / Kerl man ist. Jeder Mensch ist toll und einzigartig und hat persönliche Stärken und Schwächen. Kein Mensch ist besser oder schlechter als der andere. Gerade im Esoterikbereich ist es leider üblich, sich selbst für besser oder etwas besonderes zu halten, da man ja -vermeintlich- so viel weiter entwickelt ist, als der Rest der Menschen. Dies ist Illusion und Selbsttäuschung. Wer sich selbst anmaßt, etwas Besonderes oder besser als die anderen zu sein, mehr Fähigkeiten zu haben oder Klüger zu sein, zeigt lediglich ein großes Defizit in seiner geistig-seelischen Entwicklung, seine eigene Unreife und seine emotionalen Narben. Schauen Sie in den Spiegel und lernen Sie dass, was Sie da sehen zu akzeptieren und zu lieben. Affirmationen wie "Ich akzeptiere und liebe mich so, wie ich bin!", können dabei helfen Wenn Ihnen das schwer fällt, notieren Sie sich die Punkte, die Ihnen dabei in den Kopf kommen und beschäftigen Sie sich damit. Ist es wirklich Ihre Meinung von sich selbst, oder die Meinung von anderen, die Sie sich aufzwingen? Klopfen Sie sich ab und zu mal auf die Schulter und loben Sie sich. Auch wenn Ihnen etwas an Ihnen nicht gefällt, akzeptieren Sie dies als einen Teil von sich selbst, der zu Ihnen gehört. Dennoch bedeutet Selbstakzeptanz nicht, alles gut zu finden und die Hände brav in den Schoß zu legen. Sie dürfen sich durchaus weiter entwickeln und an sich arbeiten. Erstellen Sie sich eine Liste mit Eigenschaften, was Ihnen an Ihnen gefällt und was nicht. Auch die Seite mit den "negativen" Eigenschaften anfangs größer ist, als die der "positiven" Eigenschaften, so macht dies gar nichts. Bedenken Sie, dass Sie erst lernen müssen, dass das Glas nicht "halb leer", sondern "halb voll" ist. Versuchen Sie das besondere an Ihren unliebsamen Eigenschaften zu sehen. Was macht Sie durch sie einzigartig, was besonders? Formulieren Sie dass, was sie vermeintlich als "schlecht" an sich ansehen ins Positive. Geduld Erwarten Sie keine Wunder. Jede Veränderung braucht Zeit. Überlegen Sie, wie viele Jahre Sie Energie in unliebsame Gewohnheiten gesteckt haben. Diese nun zu überwinden funktioniert nicht von jetzt-auf-gleich. Zwar ist dieser Prozess bei jedem Menschen verschieden, auch gibt es durchaus ein paar magische Hilfsmittel, doch im ganz Groben könnte man sein Alter durch 10 dividieren, dann hat man den ungefähren Zeitraum in Monaten, den es bei täglicher Beschäftigung bedarf, sich zu verändern. Planen Sie also ruhig ein halbes Jahr oder länger, täglicher Arbeit für sich ein. Und geben Sie nicht gleich auf, wenn etwas nicht so klappt, wie sie es sich wünschen. Und denken Sie daran, irgendwo in Ihrer Nähe gibt es mit Sicherheit professionelle Hilfe. Aber fallen Sie bitte nicht auf Menschen herein, die Ihnen suggerieren wollen, dass man dies an einem Wochenende oder ohne großen Aufwand realisieren kann. Altruismus Sehen Sie Ihren Gegenüber als sich selbst an. Wir sind alle ein und dasselbe göttliche Wesen, in unterschiedlichen Ausdrucks- und Entwicklungsformen. Das, was ihr Gegenüber Ihnen antut, tut er auch sich selbst an - und umgekehrt Sie genauso. Seien Sie also zu Ihren Mitmenschen genau so, wie Sie sich wünschen, dass Sie behandelt werden. Ihre Mitmenschen spiegeln Ihnen zwar nichts [vermeintliche Spiegelgesetze sind esoterischer Unfug. Wenn man permanent den anderen spiegelt hätte man keinen freien Willen mehr, da man die ganze Zeit damit beschäftigt ist, seine Umwelt wieder zu geben, was zu einem absolut unlogischen Paradoxon führt.], doch sie gehen auf Ihre Stimmungen und Resonanzen ein und reagieren darauf. Die hier aufgezählten Mechanismen beleuchten nur oberflächlich den Bereich der Gefühle und ihrer Transformation. Bei tiefen Traumata oder (mittel-)schweren emotionalen Störungen ist eine Therapie unabdingbar und zwingend notwendig, will Heilung erfahren werden.
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Unsere Gefühle sind ein sehr wichtiger Aspekt des menschlichen Daseins, auch wenn Sie oft und gerne beim Thema Spiritualität vernachlässigt werden.
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